Original:
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Sieg mit zwei Unbekannten
Der aargauer Regierungsrat hat unsere Einsprache gutgeheissen!
Der Sieg
Im Schreiben vom Regierungsrat wird die Gemeinde Rothrist aufgefordert dem Baugesuch "ausnahmsweise" und unter den normalen Auflagen zu bewilligen!
Aus dem Schreiben kann man entnehmen, dass die Gemeinde Rothrist grundsätzlich rechtens gehandelt hat. D.h. sie war/ist befugt dieses Baugesuch auf Grund der Zonenkonformität nicht zu gestatten. Bei der Einteilung der Zonen sind die Gemeinden autonom und somit kann eine Gemeinde entscheiden wie sie will (ausser es werden höhere Gesetze missachtet). Des weiteren kann/muss die Gemeinde auch eine Ausnahmebewilligung (wie von uns gefordert) nicht bewilligen. hmmm, warum haben wir dann trotzdem gewonnen???
Tja, jetzt wird es halt interessant: Im Schreiben wird die Gemeinde darauf hingewiesen, dass sich, Zitat: "seit Jahren", andere nicht industrielle oder gewerbliche Grossbetriebe in der Industriezone von Rothrist niedergelassen haben: "Kosmetikstudio, Fotostudio, etc, etc.". Die Gemeinde habe diese Betriebe toleriert, obwohl bei manchen nicht einmal eine Baubewilligung vorliege, welche aber sicherlich für eine Umnutzung benötigt wäre (siehe unsere Paintballhalle).
Dann wird darauf hingewiesen, dass unser Projekt den offiziellen rechtlichen Weg gewählt habe (Baugesuch, etc.) und die Gemeinde jetzt plötzlich eine solche "Zonen-Verwässerung" nicht akzeptiere. Dies sei unrecht gegenüber uns, habe man doch jahrelang bei den bestehenden nicht industriellen Betriebe weg geschaut. Somit seien wir nicht gleich behandelt worden wie die Anderen.
Fazit: Die Gemeinde hat sich selbst den Hacken gestellt
1. Unbekannte
Natürlich hat die Gemeinde wiederum das Recht, dieses Urteil anzufechten und ans Verwaltungsgericht weiter zu ziehen.
Das würde bedeuten, dass es wieder eine längere Verzögerung geben würde.
2. Unbekannte
Die ist leider noch etwas unangenehmer als die Erste
Als im Februar die Augenscheinsversammlung statt gefunden hat, habe ich mit dem Vermieter der Halle einen "Vormietsvertrag" abgeschlossen. D.h. ich bezahle einen gewissen ("grossen") Betrag dafür, dass die Halle nicht weiter vermietet wird. Ich verstehe den Vermieter absolut, geht es hier doch um Business und nicht um Politik!
Ich habe diesem Vertrag zugestimmt und bezahlt. Leider hat sich der Regierungsrat zu lange Zeit gelassen und dieser Vertrag ist ausgelaufen. Beim Kundtun der guten Nachricht über den positiven Entscheid, hat mir der Vermieter mitgeteilt, dass die Halle auf unbestimmte Zeit vermietet sei...
Warten heisst es sowieso, die Gemeinde muss jetzt den nächsten Schritt machen. Danach sehen wir weiter. Falls die Gemeinde die Baubewilligung gibt, kann ich auch gegenüber dem Vermieter anders auftreten und unter Umständen einen Deal machen.
Noch einmal; Ich verstehe den Vermieter absolut! Es geht um Geschäfte und nicht um Politik wo Zeit und Geld keine Rolle zu spielen scheinen